Marienkäfer – Coccinella septempunctata
Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist bei mir der häufigste. Sobald er auftaucht, verschwinden Blattläuse fast von allein. Ich lasse Brennnesseln an einer Ecke stehen – das zieht sie an.
Florfliegen – Chrysoperla carnea
Die grünen Florfliegen sind bei mir echte Helfer. Ihre Larven fressen Blattläuse, Thripse und Milben. Ich lasse gern ein paar wilde Ecken stehen, damit sie überwintern können.
Wildbienen – z. B. Osmia bicornis (Rote Mauerbiene)
Die Rote Mauerbiene ist bei mir jedes Frühjahr aktiv. Sie ist absolut friedlich und bestäubt zuverlässig Obstgehölze und Stauden.
Blattläuse – besonders die Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae)**
Die taucht bei mir regelmäßig an jungen Trieben auf. Seit ich mehr Nützlinge fördere und nicht mehr überdünge, ist es deutlich weniger geworden.
Dickmaulrüssler – Otiorhynchus sulcatus
Die Fraßspuren an Hosta und Rhododendron erkenne ich inzwischen sofort. Ich sammle die Käfer abends ab und achte darauf, den Boden nicht zu feucht zu halten.
Weiße Fliege – Trialeurodes vaporariorum
Kommt bei mir vor allem an Zierpflanzen im Topf vor. Seit ich die Pflanzen luftiger stelle und gelbe Klebetafeln nutze, ist es deutlich besser geworden.
Mehr Vielfalt im Garten → weniger Schädlingsdruck
Keine kahlen Flächen → Nützlinge finden Rückzugsorte
Stauden wie ‘Goldsturm’ oder ‘Honorine Jobert’ → ziehen viele Bestäuber an
Laubhaufen über Winter → Lebensraum für Marienkäfer & Co.
Gießen am Morgen → weniger Probleme mit saugenden Insekten
