Ich habe gelernt, dass viele Pflanzen eher unter zu viel Dünger leiden als unter zu wenig. Besonders Stauden wie Rudbeckia ‘Goldsturm’ oder Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ wachsen stabiler, wenn man sie nicht überfüttert.
Kompost, Rindenhumus oder organische Pellets geben Nährstoffe langsam ab. Das sorgt für gleichmäßiges Wachstum und weniger Stress.
Meine Hosta ‘Patriot’ bekommt dadurch kräftigere Blätter, ohne weich zu werden.
Ich nutze mineralische Dünger nur dort, wo Pflanzen wirklich sichtbar Nährstoffmangel zeigen – z. B. blasse Blätter oder schwacher Wuchs.
Bei meiner Rose ‘The Fairy’ reicht eine kleine Frühjahrsdüngung völlig aus, um sie den ganzen Sommer über blühfreudig zu halten.
Einmal im Jahr lasse ich eine einfache Bodenprobe analysieren. Seitdem weiß ich, dass mein Boden eher kaliumarm, aber phosphorreich ist.
Das hat mir geholfen, gezielter zu düngen und Überdüngung zu vermeiden.
Ich dünge nur, wenn der Boden feucht ist oder Regen angekündigt ist.
Gerade Pflanzen wie Astilbe ‘Fanal’ reagieren empfindlich, wenn Dünger auf trockenen Boden kommt.
Phlox ‘Bright Eyes’ – kräftiger Wuchs, weniger Mehltau
Lavendel ‘Hidcote Blue’ – dichter, kompakter Wuchs
Spiraea ‘Little Princess’ – mehr Blüten, stabilere Triebe
Ziergras ‘Karl Foerster’ – aufrechter, kräftiger Stand
Hosta ‘Patriot’ – intensivere Blattzeichnung
