Ich habe gelernt, dass Pilzbefall selten „plötzlich“ da ist. Die ersten Hinweise sind oft:
matte, graue oder weißliche Beläge auf Blättern
braune Flecken mit hellem Rand
eingerollte oder schlaffe Blätter trotz feuchtem Boden
schwarze Punkte (Sporen) auf der Blattunterseite
Gerade bei Stauden wie Phlox oder Herbstanemonen lohnt es sich, regelmäßig genauer hinzuschauen.
Seit ich meine Pflanzen luftiger setze, habe ich deutlich weniger Probleme. Besonders meine Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ bleibt seitdem fast komplett frei von Mehltau. Auch Rosen reagieren stark auf gute Durchlüftung.
Ich gieße inzwischen nur noch direkt am Boden. Nasse Blätter sind für Pilze wie eine Einladung. Meine Rose ‘The Fairy’ ist seit dieser Umstellung deutlich gesünder und zeigt kaum noch Blattfleckenkrankheiten.
Pilzsporen überwintern gern im alten Laub. Ich räume im Frühjahr gründlich auf – besonders bei Stauden wie:
Phlox ‘Bright Eyes’
Rudbeckia ‘Goldsturm’
Astilbe ‘Fanal’
Seitdem habe ich viel weniger Rückfälle.
Ein paar Pflanzen waren bei mir jahrelang anfällig, bis ich sie umgesetzt habe.
Mein Lavendel ‘Hidcote Blue’ war früher ständig verpilzt – im Vollsonnenplatz ist er dagegen völlig unproblematisch.
Ein paar Sorten haben sich bei mir als besonders widerstandsfähig erwiesen:
Rudbeckia ‘Goldsturm’ – kaum anfällig, sehr stabil
Hosta ‘Patriot’ – robust, nur Schnecken im Blick behalten
Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ – erstaunlich mehltaufest
Ziergras ‘Karl Foerster’ – absolut pilzfrei
Rose ‘The Fairy’ – sehr widerstandsfähig gegen Blattkrankheiten
Weniger dicht pflanzen, morgens gießen, altes Laub raus – und robuste Sorten wählen. Seit ich das konsequent mache, habe ich Pilzbefall viel besser im Griff.
