Egal ob Schaufel, Schere oder Rechen: Wenn Erde und Pflanzensäfte dranbleiben, rosten die Geräte schneller oder werden stumpf.
Gerade nach dem Schneiden von Rosen wie ‘The Fairy’ oder dem Rückschnitt von Stauden wie Rudbeckia ‘Goldsturm’ lohnt sich eine kurze Reinigung.
Stumpfe Scheren verletzen Pflanzen und machen die Arbeit mühsam.
Ich schärfe meine Gartenschere ein paar Mal im Jahr. Das merkt man besonders bei feinen Pflanzen wie Herbstanemone ‘Honorine Jobert’, die saubere Schnitte brauchen.
Metallteile reibe ich nach der Reinigung leicht mit Pflanzenöl ein.
Das verhindert Rost und sorgt dafür, dass Scheren und Sägen leichtgängig bleiben.
Holzgriffe öle ich einmal im Jahr mit Leinöl.
Das macht sie griffiger und verhindert, dass sie austrocknen oder reißen.
Bei Geräten mit beweglichen Teilen – z. B. Heckenscheren oder Astscheren – ziehe ich regelmäßig die Schrauben nach.
Gerade beim Schneiden von Sträuchern wie Spiraea ‘Little Princess’ merkt man, wie wichtig ein fester, sauberer Mechanismus ist.
Im Winter lagere ich alles trocken und nicht direkt auf dem Boden.
Feuchtigkeit ist der größte Feind – egal ob bei Metall oder Holz.
Werkzeuge sofort reinigen, nicht erst später
Klingen regelmäßig schärfen
Metallteile leicht ölen
Holzgriffe pflegen
Geräte trocken lagern
Scheren nur bei trockenem Wetter benutzen
Seit ich das so mache, halten meine Geräte deutlich länger – und die Arbeit geht leichter von der Hand.
