Viele Zierpflanzen mögen kalkarmes Wasser. Seit ich sie mit Regenwasser gieße, sehen sie deutlich gesünder aus. Besonders aufgefallen ist mir das bei:
Hosta ‘Patriot’ – weniger braune Blattränder
Astilbe ‘Fanal’ – kräftigere Blütenrispen
Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ – stabilere Stiele
Ich habe inzwischen zwei Tonnen verteilt im Garten stehen. Das spart Wege und sorgt dafür, dass ich auch in trockenen Phasen genug Wasser habe.
Gerade bei größeren Sträuchern wie Spiraea ‘Little Princess’ ist das praktisch, weil sie gleichmäßig feuchte Böden mögen.
Ich habe einen Tropfschlauch an eine Tonne angeschlossen. Durch den geringen Druck läuft das Wasser langsam und gleichmäßig.
Stauden wie Rudbeckia ‘Goldsturm’ profitieren davon enorm, weil die Blätter trocken bleiben.
In meinen sonnigen Bereichen trocknet der Boden schnell aus. Regenwasser ist dort Gold wert, weil ich großzügiger gießen kann, ohne auf die Wasserrechnung zu schauen.
Mein Lavendel ‘Hidcote Blue’ bekommt zwar wenig Wasser, aber wenn, dann nur Regenwasser – das verhindert Kalkablagerungen im Boden.
Tonnen immer abgedeckt halten → weniger Algen, weniger Mücken
Groben Filter am Fallrohr → sauberes Wasser
Überlauf in ein Kiesbeet → keine Pfützen
Morgens gießen → weniger Verdunstung
Regenwasser zuerst verbrauchen, Leitungswasser nur als Reserve
Seit ich das so mache, habe ich nicht nur weniger Kosten, sondern auch sichtbar gesündere Pflanzen.
