Ich habe früher viel zu dicht gepflanzt. Seit ich mehr Abstand lasse, habe ich deutlich weniger Probleme mit Pilzkrankheiten. Besonders meine Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ wirkt seitdem stabiler und bekommt kaum noch Mehltau.
Ich gieße inzwischen fast nur noch morgens und direkt an den Wurzelbereich. Das hat bei meinen Rosen einen riesigen Unterschied gemacht. Die Sorte ‘The Fairy’ ist ohnehin robust, aber mit dieser Gießmethode bleibt sie fast komplett krankheitsfrei.
Gerade bei Stauden wie Phlox hat das viel gebracht. Seit ich altes, feuchtes Laub im Frühjahr konsequent entferne, ist mein Phlox ‘Bright Eyes’ deutlich weniger anfällig für Pilzbefall.
Ich habe gelernt, dass manche Pflanzen einfach nicht am falschen Platz stehen dürfen. Mein Lavendel ‘Hidcote Blue’ war früher ständig verholzt und kümmerlich – bis ich ihn in die volle Sonne gesetzt habe. Seitdem ist er kräftig und gesund.
Ein paar Sorten haben sich bei mir als besonders widerstandsfähig erwiesen:
Rudbeckia ‘Goldsturm’ – kaum anfällig, blüht lange
Hosta ‘Patriot’ – stabil im Schatten, wenig Probleme außer Schnecken
Astilbe ‘Fanal’ – gesund und zuverlässig in feuchteren Bereichen
Ziergras ‘Karl Foerster’ – absolut pflegeleicht, keine Krankheiten
Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ – robust und langlebig
Ich mache inzwischen weniger „Aktionismus“ und mehr einfache, regelmäßige Pflege:
lockerer Boden, Mulch, richtige Pflanzabstände, sauberes Werkzeug.
Seitdem habe ich viel weniger Probleme – ganz ohne große Mittelchen.
Vielleicht hat ja jemand andere robuste Sorten oder Pflegetricks, die gut funktionieren. Ich lerne da selbst jedes Jahr dazu.
