Ich habe früher einfach alte Erde wiederverwendet. Seit ich für die Anzucht wirklich frische, feine Erde nehme, keimen die Samen gleichmäßiger und die Jungpflanzen wachsen stabiler. Die paar Euro lohnen sich.
Das war für mich ein echter Gamechanger. Wenn ich die Schalen in eine flache Wanne stelle und das Wasser von unten ziehen lasse, bleiben die Keimlinge viel gesünder. Oben gießen hat bei mir oft zu Algen oder Schimmel geführt.
Ich hatte mal eine Heizmatte, die zu warm war. Die Keimlinge sind zwar schnell gekommen, aber danach sofort umgekippt. Seit ich nur leicht erhöhte Temperaturen nutze (oder einfach einen warmen Platz am Fensterbrett), wachsen sie viel kräftiger.
Ich habe gelernt, dass Jungpflanzen am Anfang vor allem Licht brauchen. Dünger bringt in den ersten Wochen kaum etwas. Seit ich sie heller stelle, bleiben sie kompakter und vergeilen nicht so schnell.
Falls jemand eine unkomplizierte Tomate sucht, die sich gut vorziehen lässt:
Mit Black Cherry hatte ich bisher jedes Jahr gute Erfahrungen. Keimt zuverlässig, wächst stabil und trägt reichlich.
Vielleicht hat ja jemand andere Tricks oder Sorten, die gut funktionieren. Ich freue mich immer über Austausch – gerade bei der Anzucht lernt man jedes Jahr etwas Neues dazu.
