Ich halte es einfach: Alles, was natürlich ist und verrottet, darf rein.
Besonders gut funktionieren:
Laub
Rasenschnitt (in dünnen Schichten)
Kleingehäckselte Zweige
Kaffeesatz
Pflanzenteile von Stauden wie Rudbeckia ‘Goldsturm’ oder Phlox ‘Bright Eyes’
Nicht hinein kommen bei mir: kranke Pflanzenteile, Wurzeln von Problemunkräutern oder behandelte Hölzer.
Ich achte auf ein Verhältnis von etwa 2:1 zwischen „Braunmaterial“ (Laub, Zweige, Karton) und „Grünmaterial“ (Rasenschnitt, frische Pflanzenreste).
Seit ich das mache, heizt sich der Kompost besser auf und verrottet schneller.
Ich lockere den Kompost alle paar Wochen mit einer Grabegabel.
Das sorgt dafür, dass Regenwürmer und Mikroorganismen aktiv bleiben.
Gerade Pflanzen wie Hosta ‘Patriot’ oder Astilbe ‘Fanal’, die humusreiche Böden lieben, danken es mir mit kräftigem Wuchs.
Der Kompost sollte sich anfühlen wie ein ausgewrungener Schwamm.
Zu trocken → Verrottung stoppt.
Zu nass → Fäulnis.
Ich decke meinen Kompost daher mit einer luftigen Plane ab.
Nach 6–12 Monaten ist der Kompost dunkel, krümelig und riecht angenehm nach Waldboden.
Ich nutze ihn:
als dünne Schicht im Frühjahr
zum Mulchen unter Sträuchern wie Spiraea ‘Little Princess’
zum Bodenverbessern in Staudenbeeten
Seit ich das regelmäßig mache, sind Pflanzen wie Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ deutlich vitaler.
Kompost luftig halten
Materialien mischen, nicht schichten
Keine großen Brocken → vorher zerkleinern
Kompost nicht umgraben, sondern nur lockern
Reife prüfen: dunkle Farbe, erdiger Geruch, keine erkennbaren Reste
Kompost ist für mich inzwischen der wichtigste Dünger im Garten – kostenlos, nachhaltig und perfekt für gesunde Böden.
