Seit ich jedes Frühjahr eine dünne Schicht reifen Kompost einarbeite, ist der Boden viel lockerer und lebendiger. Besonders Stauden wie Rudbeckia ‘Goldsturm’ und Phlox ‘Bright Eyes’ reagieren darauf mit kräftigerem Wuchs und längerer Blüte.
Ich mulche inzwischen fast alle Beete – mit Laub, Rasenschnitt oder gehäckselten Zweigen. Das hält den Boden feucht und verhindert, dass er hart wird.
Meine Hosta ‘Patriot’ und die Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ profitieren davon besonders, weil sie gleichmäßige Feuchtigkeit lieben.
In Bereichen, die zu Staunässe neigen, habe ich Sand und etwas Splitt eingearbeitet. Seitdem wachsen Pflanzen wie Lavendel ‘Hidcote Blue’ viel stabiler, weil die Wurzeln nicht mehr im Nassen stehen.
Ich habe im Herbst Phacelia und Klee ausgesät. Die Pflanzen lockern den Boden, schützen ihn vor Erosion und bringen Struktur hinein.
Nach dem Einarbeiten im Frühjahr war der Boden so locker, dass selbst empfindlichere Stauden wie Astilbe ‘Fanal’ besser angewachsen sind.
Seit ich weniger umgrabe und mehr auf oberflächliche Lockerung setze, sehe ich deutlich mehr Regenwürmer. Das merkt man: Der Boden riecht besser, bleibt länger feucht und lässt sich leichter bearbeiten.
Rudbeckia ‘Goldsturm’ – kräftiger, standfester
Phlox ‘Bright Eyes’ – weniger mehltauanfällig
Hosta ‘Patriot’ – größere, gesündere Blätter
Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ – stabilere Blütenstiele
Lavendel ‘Hidcote Blue’ – weniger Verholzung, dichter Wuchs
Astilbe ‘Fanal’ – intensivere Blütenfarbe
